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2004 – 20.11. Nachbericht der NEZ

 Hemmoor (kli). Die Dielen der Kulturdiele bebten, als „The Jinxs“ in ihrem „Hemmoorer Wohnzimmer“ vor rund 150 zumeist weiblichen Fans einen exzellenten Auftritt absolvierten. Wie beliebt die fünf aus Hannover in Hemmoor sind, war besonders bei den älteren Stücken zu hören, die das Publikum begeistert mit sang.


War es ihr zehntes oder zwölftes Konzert in Hemmoor, Bandleader und Sänger Torsten konnte es selbst nicht mehr sagen. 1992 waren sie zum ersten Mal im Kaiserhof aufgetreten, nach dem dritten „Gig“ dort wurde es zu eng, die nächsten fanden in der Festhalle Basbeck statt. Die Bindung an Hemmoor geht jedoch über die familiären Bande hinaus (die NEZ berichtete): „Erich Will war der Auslöser, dass wir 2001 nach zweijähriger Pause wieder zusammen aufgetreten sind. Er fragte, ob wir zu einem Benefizkonzert für die Tschernobyl-Kinder kommen würden, und das gab uns den Antrieb zur „Wiedervereinigung“.“ berichtet Torsten.
Es war ein langes Konzert mit relativ kurzen Pausen, und die begeisterten Zuhörer von jung bis älter kamen voll auf ihre Kosten. Dabei bewies nicht nur Torsten seine stimmlichen Qualitäten, sondern auch Bassist Basse und Keyboarderin Inga gingen immer mal wieder an das Frontmikrofon. Vom harten Rock über R&B bis zum gefühlvollen Blues hat die Gruppe alles im Repertoire und weiß es gekonnt zum Publikum „rüberzubringen“. Dabei sind viele gute eigene Stücke ebenso wie tolle Coverversionen anderer Künstler. Die Musiker wollen jetzt eine „ruhige, selbst gesteuerte“ Karriere, ohne den Druck von Management und Plattenfirmen. Das war einer der entscheidenden Gründe gewesen, weshalb sie 1999 beschlossen hatten, nicht mehr öffentlich aufzutreten. In diesem Jahr spielen sie nur 20 Konzerte, überwiegend im norddeutschen Raum.
Den Bandnamen „The Jinxs“ erklärt Bandleader Torsten aus zwei Quellen: Die Gruppe hatte 1989 nach einem Konzert von „Fury in the Slaughterhouse“ besonderen Gefallen an einem Song der Punk-Gruppe „Peter and the Test-Tube-Babies“ gefunden, und der hieß „Jinx“. Zum Zweiten geht der Name auf einen amerikanischen Brauch zurück, den Torsten zur gleichen Zeit kennen gelernt hatte: Wenn zwei im gleichen Moment das Selbe sagen oder tun, wird das ein „Jinx“ genannt. Nach zehn Sekunden müssen die Beteiligten dann „black“ oder „white“ sagen, wenn dann wieder Übereinstimmung herrscht, haben die beiden einen Wunsch frei.
Auch ohne Black & White steht fest, „The Jinxs“ waren nicht zum letzten Mal in Hemmoor.

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