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2006 – 18.02. Helmut Debus

Einer der besten deutschen Liedermacher am 18. Februar zu Gast beim Culturkreis

Braker Helmut Debus stellt nach 6 Jahren sein neues Album „Steern un Strom" in Hemmoor vor

(gn) Seine treuen Freunde warten schon geraumer Zeit darauf, dass Helmut Debus einmal wieder beim Culturkreis Hemmoor zu Gast ist. Jetzt hat das Warten ein Ende. Neben seiner Gitarre befindet sich im Gepäck auch seine neue CD „Steern und Strom", die nachweist, dass Helmut Debus sich treu bleibt, aber seinen Qualitätsanspruch an sich selbst unerbittlich höher schraubt. Das gilt sowohl für die klaren Melodien, wie für den passenden Sound, den seine Begleitmusiker entwickeln als auch für die Texte, die versuchen Wesentliches mit einfachen Worten zu formulieren und dabei eine gewisse Zeitlosigkeit in den Aussagen zu erreichen. Seine Themen sind die niederdeutsche Landschaft, das Wasser, das Licht, die grüne, flache Einöde, das Leben, die Lebenslust und die Vergänglichkeit. Debus wirkt dabei wesentlich zurückgenommener, bedächtiger und melancholischer als in der Vergangenheit, ein Mann der leisen und intensiven Töne.

Vor 30 Jahren, als mit Folk-Musik Lieder von Zupfgeigenhansel oder Hannes Wader verbunden wurden, entstanden im Nordwesten Deutschlands zeitgemäße „Songs op platt". Anfangs noch mit den Texten von Oswald Andrae betrat Helmut Debus ab 1975 die Bühnen, ohne dabei jemals in die Nähe eines „Heimatsänger" zu geraten. Mittlerweile gilt Helmut Debus denn auch als Singer/Songwriter von internationalem Format, der mit seiner „Universalsprache" (O-Ton Debus) fernab aller Modeerscheinungen sein Publikum anspricht. Debus hat sich nie an Moden und Quoten orientiert, hat „nie irgendwo mitgemacht beim allgemeinen Klinkenputzen. Es ist mein psychischer Instinkt, der mich nicht ‚mitmachen‘ lässt. Diese Erfolgs- und Geldgesetze. Ich würde krank werden davon."

Plattdeutsch ist für ihn ein „sprachliches Widerstandsnest in einer immer kälter werdenden Welt", die obendrein immer schneller zu werden scheint. Wenn man seinen Liedern zuhört, fühlt man sich wie am Strand, an dem die Wellen vor- und zurückfließen und das Wasser langsam näher kommt. Debus berührt mit seiner Musik viele Seiten unseres Innenlebens, macht in seinen Texten das Vertraute neu und das Unbekannte vertraut.

Helmut Debus wurde in den letzten Jahren mit vielen Preisen ausgezeichnet und Gerd Spiekermann, bekannter Moderator des NDR, verglich ihn in seiner Bedeutung für die Wesermarsch mit Jaques Brels Wichtigkeit für Flandern. Die Freunde handgemachter authentischer Lieder aus dem Elbe-Weser-Dreieck sollten sich diesen Abend in der Kulturdiele nicht entgehen lassen.

Einlass ist 18. Februar um 19.30 Uhr, das Konzert beginnt um 20.00 Uhr. Die Einzelkarte kostet 8 Euro (AK 10 €). Karten gibt es bei Jeans-Laden Schröder Hemmoor, Uhren-Schmuck-Hess in Cadenberge, Altstadt-Buchhandlung in Otterndorf, Kreissparkasse in Lamstedt, Radio Patjens in Hechthausen. Kartenservice (vorm.) unter 04771-60 21 33. Weitere Infos zum Programm des Culturkreises unter www.culturkreis.de.

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